Montag, 17. April 2017

Reise: Guilin – Yangshuo

Gebuchte Fahrt von Guilin mit dem Bus zu einer Bootsanlegestelle, dann mit dem Boot nach Yangshou. Jennifer, die chinesische Reiseleiterin, spricht Chinesisch und Englisch in der Geschwindigkeit einer Maschinenpistole. Sie macht Witze die weder die Weißen noch die Chinesen lustig finden, Jennifer zerkugelt sich über ihre Lustigkeit.

Ach, übrigens das Wetter es regnet und nebelt.

Von der Anlegestelle fahren 84 Boote weg; mindestens. Es ist unvorstellbar welche Menschenmengen in China abgefertigt werden können. Jeder ist am richtigen Boot hat einen Sitzplatz und darf sich an Bord frei bewegen. Die Terrasse in der obersten Etage wird genützt um sich zu fotografieren um zu fotografieren und um fotografiert zu werden. Im Hintergrund Berge im Nebel. Es ist gar nicht auszudenken wie toll die Landschaft wäre bei blauem Himmel und Sonnenschein. Das Wetter kann nicht mitgebucht.


Nach zwei Stunden Berge und einem grauslichen inkludierten Mittagessen aus dem Paket wird mein persönlicher Reiseleiter von der chinesischen Reiseleiterin gefragt, was er beruflich macht und ob ich seine Frau bin. „Hallo? Hallo! Jennifer, such dir bitte selbst einen persönlichen Reiseleiter.“

Die wenigen Chinesen mit Englischkenntnissen, die mich nach meiner Heimat fragen, kennen Austria nicht. „Australia?“ „No, Austria. I am from Aodili.“ „Ahhh, never been there.“
Aodili heißt Österreich und klingt süß, wie ein Jodler.

Die Unterkunft in Yangshuo liegt hoch am Berg mit Blick auf die Stadt und den Fluss Li. Hier ist es völlig ruhig. In der Stadt besonders um die West Street herrscht laute Betriebsamkeit mit Restaurants, Bars und Geschäften. Jedes Lokal möchte den Nachbarn überschreien beim Ausrufen seiner Ware. Besser Ruhe und mit dem Taxi um 40,-- Renmimbi  (5,50 Euro)  in die Stadt und wieder zurück als die ganze Nacht kein Auge zutun.

Abendessen in einem Vegetarischen Restaurant. Die Speisen sind alle sehr bekömmlich. Das Salz zur Würze der Gerichte ist hier nicht erfunden worden. Es wird mit Chili oder mit Kräutern gewürzt. Ich liebe das. Die Chinesen können bei salzloser Kost nicht Herzkrank sein, denke ich mal.
Ein gemeinsames Essen läuft wie folgt ab: Es werden verschiedene Speisen bestellt, alle gleichzeitig gebracht und jeder isst aus jeder Schüssel bis das Sättigungsgefühl eintritt.



Verständlich verständlich:






auch noch nie gesehen:

4 Kommentare:

  1. Bin ganz verwirrt, was du alles in den Tagen von Freitag bis heute Dienstag erlebt hast. Komm gar nicht nach mit dem Nachlesen. Deine Kollegen aus dem Bergwerk. LG. E+R+W+H

    AntwortenLöschen
  2. Da bekommt der Gänsemarsch gleich eine andere Bedeutung.... LG. Robert

    AntwortenLöschen