Freitag, 14. April 2017

Hangzhou - Feilai Feng und Lingyin Si

Im Jahre 326 hat ein Inder das Kloster Feilai Feng gegründet, weil die Anhöhe gegenüber wie ein Berg aus seiner Heimat aussieht und er gedacht hat, dieser sei hierher geflogen. Im 10. – 14. Jhdt. wurden 300 Skulpturen und Reliefs in den Stein geschlagen. Der lächelnde Dickbauchbuddha ist der berühmteste der Figuren.

Die Chinesen lassen sich fotografieren oder fotografieren oder machen mit der Teleskop-Stange Selfies. Ich glaube vor jeder einzelnen der 300 Skulpturen und manchmal musste auch ich mit auf das Bild. Ob es an meinem Bauch, meiner großen Sonnenbrille, meinem Hut oder auch nur an der langen Nase liegt, weiß ich noch immer nicht so ganz genau.

Das Kloster Lingyin Si oder der wunderwirkenden Weltferne beeindruckt durch die Größe der Hallen in denen 20m hohe Buddhastatuen stehen. Eine Halle zeigt auf der Rückseite des Buddhas eine Reliefszene. Die barmherzige Guanyin steht auf einem Riesenfisch, auf dem sie über die Weltmeere fährt um Menschen zu retten. Sie hat seit zwei Jahren ihre Vollbeschäftigung im Mittelmeer.


Ein weiteres Gebäude, dessen Grundriss ein Hakenkreuz ist, beherbergt 500 überlebensgroße Arhats (Mönche).
Das Hakenkreuz tauchte in Asien und Europa schon 10.000 v.Chr. auf. Im Hinduismus und Buddhismus ist es ein religiöses Glückssymbol.

Mit der Seilbahn (kein Doppelmaier) auf den Gipfel des heiligen Berges und die Aussicht genießen und die große nahe gelegene Teeplantage bewundern.

Es ist 17.00 Uhr. Ich bin müde. Ich habe Hunger, bis jetzt nur einen ½ Apfel und ein Joghurt gegessen und der Bus Nr. 7 ist gerammelt voll und es staut in die Stadt. Wenn ich nicht bald etwas zu essen bekomme, knabbere ich einen Chinesen an trotz Karfreitag.

Die Hefang Road ist eine Fressmeile, zu viel Auswahl und Gerüche helfen nicht bei der Entscheidung meinen Magen zu befriedigen. Ich wurde fündig bei drei verschiedenen Ständen: frittierte Gemüsepuffer mit Shrimps, drei gebügelte dünne Palatschinken gefüllt mit Gemüse und zusammengeklebt mit einer Soße, aufgeschnittene Melanzani gefüllt mit Nudeln und klein geschnittenem Gemüse. Zum Schluss ein Wassermelonensaft.



Die Central Zhongshan Road führt zurück zum Hotel, dort wartet der rettende Grappa, es ist eine Vorsorge wegen dem Öl.

Die Chinesen essen gerne Bettlerhuhn im Lehmmantel oder Wollhandkrabben-Spieße. Sie haben eine seltsame Art zu essen. Abbeißen, im Mund das Gute vom Schlechten zu trennen, die Knochen aus den Mundecken über den Tisch fallen lassen und sich dabei nicht anpatzen. Sprechen geht auch noch und in einer Hand ist das Smartphone angewachsen. Bewundernswert.

Am Heimweg rettete mich noch eine Bar mit einer Margarita vor einem Schwächeanfall.

Diesen Tag hätte mir ein herkömmliches Reisebüro nicht bieten können. Ich konnte Ausschlafen, ausgiebig die Sehenswürdigkeit besuchen und mehr als eine Stätte in diesem Ausmaß schafft mein Kopf sowieso nicht. Danke an meinen Reiseleiter.

1 Kommentar:

  1. Heureka, es funktioniert doch !!!
    Dein Reiseführer sieht ziemlich satt und zufrieden aus, Euer bisher Erlebtes ist schon sehr eindrucksvoll. Gut ausgewählt.

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