Die Chinesen lassen sich fotografieren oder fotografieren oder machen mit
der Teleskop-Stange Selfies. Ich glaube vor jeder einzelnen der 300 Skulpturen
und manchmal musste auch ich mit auf das Bild. Ob es an meinem Bauch, meiner
großen Sonnenbrille, meinem Hut oder auch nur an der langen Nase liegt, weiß
ich noch immer nicht so ganz genau.

Das Kloster Lingyin Si oder der wunderwirkenden Weltferne beeindruckt
durch die Größe der Hallen in denen 20m hohe Buddhastatuen stehen. Eine Halle
zeigt auf der Rückseite des Buddhas eine Reliefszene. Die barmherzige Guanyin steht
auf einem Riesenfisch, auf dem sie über die Weltmeere fährt um Menschen zu
retten. Sie hat seit zwei Jahren ihre Vollbeschäftigung im Mittelmeer.
Ein weiteres Gebäude, dessen Grundriss ein Hakenkreuz ist, beherbergt 500
überlebensgroße Arhats (Mönche).
Das Hakenkreuz tauchte in Asien und Europa schon 10.000 v.Chr. auf. Im
Hinduismus und Buddhismus ist es ein religiöses Glückssymbol.

Mit der Seilbahn (kein Doppelmaier) auf den Gipfel des heiligen Berges
und die Aussicht genießen und die große nahe gelegene Teeplantage bewundern.
Es ist 17.00 Uhr. Ich bin müde. Ich habe Hunger, bis jetzt nur einen ½
Apfel und ein Joghurt gegessen und der Bus Nr. 7 ist gerammelt voll und es
staut in die Stadt. Wenn ich nicht bald etwas zu essen bekomme, knabbere ich
einen Chinesen an trotz Karfreitag.

Die Hefang Road ist eine Fressmeile, zu viel Auswahl und Gerüche helfen
nicht bei der Entscheidung meinen Magen zu befriedigen. Ich wurde fündig bei
drei verschiedenen Ständen: frittierte Gemüsepuffer mit Shrimps, drei gebügelte
dünne Palatschinken gefüllt mit Gemüse und zusammengeklebt mit einer Soße,
aufgeschnittene Melanzani gefüllt mit Nudeln und klein geschnittenem Gemüse.
Zum Schluss ein Wassermelonensaft.
Die Central Zhongshan Road führt zurück zum Hotel, dort wartet der
rettende Grappa, es ist eine Vorsorge wegen dem Öl.
Die Chinesen essen gerne Bettlerhuhn im Lehmmantel oder Wollhandkrabben-Spieße. Sie haben
eine seltsame Art zu essen. Abbeißen, im Mund das Gute vom Schlechten zu
trennen, die Knochen aus den Mundecken über den Tisch fallen lassen und sich
dabei nicht anpatzen. Sprechen geht auch noch und in einer Hand ist das
Smartphone angewachsen. Bewundernswert.
Diesen Tag hätte mir ein herkömmliches Reisebüro nicht bieten können. Ich
konnte Ausschlafen, ausgiebig die Sehenswürdigkeit besuchen und mehr als eine
Stätte in diesem Ausmaß schafft mein Kopf sowieso nicht. Danke an meinen
Reiseleiter.






Heureka, es funktioniert doch !!!
AntwortenLöschenDein Reiseführer sieht ziemlich satt und zufrieden aus, Euer bisher Erlebtes ist schon sehr eindrucksvoll. Gut ausgewählt.