Entlang einer Einkaufsstraße und auf der Suche
nach einem Museum versucht die Sonne einen Weg durch die Wolken. Es wird heller
und es regnet nicht mehr. Am Ende der Straße entdecke ich ein großes Tor zum
Jingjiang Wangcheng. Die Stadt des Prinzen. Das große Areal hat einige Gebäude,
einen duftenden Park, die Ming-Königsgräber und einen großen Berg. Der Gipfel
kann nur über sehr hohe Stiegen erklommen werden, die Aussicht ist mäßig schön,
die Fernsicht zeigt sich wolkenreich.
Der zweite Besichtigungspunkt ist der
Elefantenfelsen. Er liegt am Fluss und wird von den Chinesen sehr gerne
besucht. Ich finde ihn überschätzt und meine Fantasie hat nicht gereicht einen
Elefanten auszumachen, für mich ist es ein Felsen mit Loch. Es sieht auch nicht
wie ausgeschwemmt aus sondern eher wie von Menschenhand geformt.
Meine Batterien leeren sich. Ich will eine
längere Pause und etwas Essen. Es ist schon 17.30 Uhr. Ich habe ein Lokal
ausgesucht um Abend zu essen. Hier spricht keiner Englisch, die Kellnerin ist
sehr bemüht. Ich zeige meinen Zettel mit „Ich esse kein Fleisch“. Die
Speisekarte hatte viele schöne Speisenfotos, die Kellnerin zeigt auf jene
Gerichte ohne Fleisch. Meine Bestellung Nudelsuppe und Thai Frühlingsrollen.
Mein Reiseleiter wählt Huhn mit Gemüse und Papaya-Salat.
Die Kellnerin holt ihr
Telefon hervor, spricht etwas hinein und zeigt mir was auf dem Gerät zu lesen
ist „spicy?“ Ich zeige mit Daumen und Zeigefinger ein bisschen. Es funktioniert
immer irgendwie. In China werden alle bestellten Speisen auf den Tisch gestellt
und jeder probiert alles. Die Speisen waren sehr gut. Das Essen ist mich zu
bemeckern.
Konfuzius sagt: Was du mir sagst, das vergesse ich. Was du mir zeigst, daran erinnere ich mich. Was du mich tun lässt, das verstehe ich.Erkenntnis des Tages: Die Lotusknolle schmeckt sehr gut.







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